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Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband legen Arztgruppen für Einführung von offenen Sprechstunden fest.

Seit Mai 2019 müssen niedergelassene Ärzte mindestens 25 Stunden pro Woche ihren gesetzlich-versicherten Patienten einräumen. Damit erhofft sich das Bundesministerium für Gesundheit ein besseres Angebot für gesetzlich Versicherte, die hierdurch schneller einen Termin beim Arzt erhalten sollen. Der ursprüngliche Wert lag bei 20 Stunden.

Ab September 2019 wird nun die nächste Stufe des Gesetzes in bestimmten Facharztgruppen umgesetzt und betrifft unter anderem die Bereiche Urologie und Dermatologie. Demnach müssen die festgelegten Arztbereiche mindestens 5 Stunden pro Woche eine offene Sprechstunde für Ihre Patienten anbieten. Der Patient benötigt während der offenen Sprechstunde weder einen Termin noch eine Überweisung.

Die gute Nachricht für den niedergelassenen Arzt ist, dass die erbrachten Leistungen innerhalb dieser offenen Sprechstunde extra budgetiert werden. Nun steht die Frage im Raum, wie diese Neu-Regelung konkret von den Fachärzten umgesetzt wird und ob sich hieraus vielleicht auch Nachteile in der Versorgung ergeben.